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Als ich noch in die Schule gegangen bin, gab es – verglichen zur heutigen Zeit – einige Sporteinheiten am Stundenplan. Ja, ich hab sie nicht immer genossen, aber rückblickend gesehen, bin ich froh, dass es diese „Bewegungseinheiten“ gegeben hat.

Nach der Matura ging es für mich nach Wien, wo ich ein Tourismuskolleg absolviert habe. Dort gab es natürlich keinen Sportunterricht mehr. Somit hat es nicht lange gebraucht, bis ich festgestellt hab, dass ich dann wohl in meiner Freizeit ein wenig mehr Bewegung einbauen sollte, gerne als Gruppentraining.

Die Anmeldung beim 1. Volkshochschulkurs

Turnsaal mit 2 Matten + TrainingsgerätenIn meiner Gemeinde wurde damals bereits einmal wöchentlich der Kurs „Body-Work-Out“ (viele würden es wohl auch belächelnd als „Bauch-Beine-Po“ betiteln) angeboten. Da mir eine Freundin davon erzählt hat, hab ich das äußerst günstige Angebot genutzt und mich ebenfalls angemeldet.

Jeden Montag hatte ich somit einen fixen Termin mit ungefähr 25 anderen Damen um mich 1,5 Stunden auszupowern. Die Trainerin war echt motivierend und hat sowohl auf die korrekte Ausführung, als auch auf den entsprechenden körperlichen Einsatz geachtet. Nicht selten konnte ich die nächsten 1 – 2 Tage nur schwer die Stiegen am Bahnhof oder U-Bahn-Station mit leicht schmerzverzerrtem Gesicht bewältigen.

Nach Unterbrechungen auf Grund meiner diversen Wohnortwechsel sowie Auslandsaufenthalten bin ich nun wieder in einem VHS-Kurs gelandet. Es macht mir immer noch Spaß gemeinsam mit anderen Frauen – und mittlerweile auch einigen Männern – mich zu entsprechend motivierender Musik zu bewegen und so etwas für mich zu tun.

Laufen in der Gruppe

Wie schon in meinem Blogbeitrag „Entdecke die Läuferin in dir“ erwähnt, habe ich erst relativ spät mit dem Laufen begonnen. Wie ist es dazu gekommen? Richtig, auch hier hat mir ein Gruppentraining geholfen daraus eine Gewohnheit zu entwickeln und meine Leidenschaft fürs Laufen zu schüren.

Vor mehr als 10 Jahren wurde in meinem Wohnort ein „Lauftreff“ gegründet, wo sich jeden Donnerstag Abend Gleichgesinnte zum Laufen getroffen haben.

Da eine ehemalige Schulkollegin diese Gruppe initiiert hat, bin ich irgendwann mal hingegangen. Selbstverständlich hatte ich meine Zweifel, ob ich da „mithalten“ kann. Frag

en wie die folgenden haben mich vor meiner ersten Teilnahme gequält:

  • Bin ich der Gruppe nicht viel zu langsam beim Laufen?
  • Wird die Laufstrecke für mich passen oder ist sie womöglich viel zu lange?
  • Kann ich da überhaupt hingehen ohne Lauferfahrung?

Beginn einer großen Leidenschaft

Schatten von 2 Läufern

Was soll ich sagen? Es war ein perfekter Einstieg fürs Laufen! Viel mehr aber noch, war es der Beginn einer großen Leidenschaft.

Anfangs war es hauptsächlich ein wöchentliches Treffen mit lieben Menschen für mich, ganz nebenbei sind wir gelaufen. Bei den rund 5 – 10 TeilnehmerInnen haben sich immer mindestens 2 LäuferInnen gefunden, die ungefähr dieselbe Geschwindigkeit hatten. Somit musste nie jemand alleine laufen. Genau das hat mich immer motiviert – die Gewissheit, dass ich mich nicht alleine bewege und somit nebenbei ein nettes Plauscherl führen kann.

Ein sehr bekanntes Angebot von solchen Laufgruppen sind die Frauenlauftrainings des Österreichischen Frauenlaufs. So einer Gruppe habe ich mich damals auch angeschlossen, als ich in Wien gewohnt habe. Zufälligerweise hat sich auch diese Gruppe an laufbegeisterten Frauen immer Donnerstags getroffen. Somit blieb dieser Wochentag mein fixer „Gruppen-Lauftag“!

Such dir ein Bewegungsangebot in der Gruppe

Mittlerweile gibt es ja ein vielfältiges Angebot an diversen Gruppentrainings:

  • im Fitness- oder Yogastudio
  • über Volkshochschulen oder Gemeinden
  • manche Firmen starten eigene Angebote

Viele davon bieten meist die 1. Einheit als Schnupperstunde an, die entweder kostenlos ist oder als günstigere Einheit zu buchen ist.

Für all jene, die in der Gruppe laufen oder Nordic Walken möchten, kann ich die Frauenlauftrainings empfehlen. Davon gibt es mittlerweile österreichweit sehr viele verschiedene Gruppen, vielleicht gibt es ja auch in deiner Nähe eine davon!

Die Chemie ist nicht zu unterschätzen

Ja genau. Bewegung darf und soll Spaß machen! Daher hat es mal Priorität 1, dass du eine Aktivität findest, die dir Spaß macht und die du daher auch gern machst.

Entschließt du dich dann, bei einem Gruppenangebot/-training teilzunehmen, ist es ebenso motivierend, wenn du den/die TrainerIn sympathisch findest und dir dessen/deren Stil auch zusagt. Da darf und soll die Chemie schon auch stimmen.

Doppelt so viel Freude hast du wohl am Training, wenn du auch noch Bekanntschaften oder sogar Freundschaften mit anderen in der Gruppe schließt. Das ist jedoch für mich selten ein Hauptgrund gewesen, um an einem Gruppentraining teilzunehmen. Jedoch habe auch ich schon sehr liebenswerte Menschen durchs Laufen, Yoga oder Aerobic kennengelernt, die mittlerweile zu FreundInnen wurden.

Ein fixer Termin, der zur Gewohnheit wird

Personen die im Park gemeinsam Bewegung machen

Ein weiterer Vorteil solcher Gruppeneinheiten ist die Tatsache, dass sie meist an einem bestimmten Tag, zu einer bestimmten Uhrzeit stattfinden. Daher ist es auch einfacher, dieses Training in deinen Terminkalender einzuplanen. Wie schon oben erwähnt, gab es für mich damals 2 fixe Termine jede Woche in meinem Kalender (Montag 18 Uhr – Body Work Out sowie Donnerstag 19 Uhr – Lauftreff).

Dies führt dazu, dass du eine Routine entwickelst. Es geht bald in Fleisch und Blut über, dass du an einem, zwei oder drei Tagen in der Woche, zu einer fixen Uhrzeit jeweils deine Bewegungseinheiten schon vorgegeben hast. Wenn du dir das auch noch in deinen Kalender – egal ob old-school im Taschenkalender oder digital einträgst – wird es noch mehr zum Commitment.

Natürlich musst du auch hingehen – diesen Termin nur einzutragen, reicht selbstverständlich noch nicht aus um daraus eine Gewohnheit zu machen.

Probier es mal für 4 Wochen aus. Schau dir an, wie verschiedene Einheiten ablaufen und spür in dich hinein, wie es dir danach geht. Fühlst du dich gut, frei und klar im Kopf? Sehr gut, dann ist das ein toller Grund in der darauffolgenden Woche wieder hinzugehen.

Mach diesen Termin zur Priorität, sodass er wichtig wird und ein fixer Bestandteil in deinem Tages-/Wochenverlauf erhält.

Und vielleicht lernst auch du dadurch neue, nette Leute kennen, die ein weiterer Grund sind, das jeweilige Gruppentraining regelmäßig zu besuchen.

Es ist wohl hinfällig noch zu erwähnen, dass ich ein großer Fan von Gruppentrainings bin. Mir haben sie den Einstieg in einen aktiven Lebensstil ermöglicht und vor allem leichter gemacht. Daher kann ich es dir nur empfehlen.

Falls du es noch nie ausprobiert hast: Spring über deinen Schatten, such dir eine Gruppe und los geht’s!

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