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Du erinnerst dich bestimmt noch an den 1. Lockdown, wo nach Verkündigung der Maßnahmen und Verordnungen plötzlich Hamsterkäufe getätigt wurden. Teilweise sind wohl manche Einkäufe von damals jetzt noch in diversen Küchenkästen, Vorratskammern oder Tiefkühltruhen versteckt.

Mit der Verkündigung des Lockdowns 2.0 am 31.Oktober wurde jedoch solchen Hamsterkäufen gleich entgegengewirkt, da mehrfach darauf hingewiesen wurde, dass der Handel geöffnet bleibt.

Die erfreuliche Nachricht zuerst

Die erfreuliche Nachricht zuerst: bei einer kleinen Umfrage in der österreichischen Bevölkerung hat sich gezeigt, dass sich beim Großteil der Befragten im 1. Lockdown die Ernährung und deren Essalltag positiv verändert hat. War das bei dir genauso?

Auch ich habe in vielen Gesprächen mit Klientinnen, Workshop-TeilnehmerInnen sowie im Bekannten- & Verwandtenkreis festgestellt, dass sich mehr Zeit fürs Kochen, Backen und Essen genommen wurde. Jedoch war auch öfters dann vielfach der Nachsatz dabei, dass dieser Zeitaufwand nicht mehr umsetzbar war, sobald die Maßnahmen gelockert wurden und wir wieder in eine gewisse Normalität zurückgefunden haben.

Ein neuerlicher Lockdown kann sich auf deinen Essalltag auswirken – ich möchte dir 5 Tipps geben und Strategien mit dir teilen, wie du darauf vorbereitet sein kannst.

1. Schaffe Struktur in deinem Essalltag

Falls sich dein (Arbeits-)Alltag durch den Lockdown 2.0 abermals verändert – oder auch nicht – empfehle ich dir, Struktur in deinen Essalltag zu bringen.

Überleg dir konkret, wie du dir deinen Alltag gestaltest – vor allem auch die Wochenenden oder freien Tage/Abende. Wann nimmst du dir die Zeit zum Einkaufen, Kochen und natürlich auch Essen?

Solltest du nun wieder vermehrt selbst kochen, kann es hilfreich sein, dir einen Speiseplan zu gestalten. Dieser dient dir als Hilfestellung bzgl. deiner Einkaufsliste, aber auch als Inspiration, was du in den folgenden Tagen kochen und essen kannst. Somit vermeidest du auch Lebensmittelverschwendung, da du bereits beim Einkaufen weißt, was du aus dem restlichen Gemüse, Obst & Co. zubereiten kannst.

Planung einer Essstruktur

2. Plane Zeit fürs Essen ein

Oftmals geht durch Homeoffice oder veränderte Kinderbetreuung die Zeit fürs Essen total unter, sodass du selbst auf der Strecke bleibst.

Daher kann es auch hier hilfreich sein, dir im Homeoffice bzw. mit der Familie gemeinsam Pausenzeiten zu überlegen. Ähnlich wie im Arbeitsalltag, wo es ja meistens auch entsprechende Zeitfenster für Pausen oder Mittagessen gibt.

Die eingeplanten Zeitfenster können dann entsprechend fürs Kochen und Essen verwendet werden.

Damit kannst du Stress bei den Mahlzeiten vorbeugen und unterstützt damit aktiv deinen Körper bei der Wahrnehmung und Verdauung deiner Speisen.

alte Uhr, Zeitangabe

3. Schaffe dir eine schöne Atmosphäre

Wenn wir schon bei der Wahrnehmung deines Essens sind, darf ich an dieser Stelle auch die Essatmosphäre thematisieren. Einerseits möchte ich dich ermutigen, darauf zu achten, dass dir genügend Platz am Esstisch verschaffst – bestmöglich sollte der Esstisch sowieso von sämtlichen Zeitschriften, Zetteln, Laptop, etc. frei sein. Denn dadurch ist wiederum dein Gehirn auf das Essen an sich fokussiert und auch du selbst bist achtsam und bewusst bei der Tätigkeit des Essens.

Andererseits kennst du bestimmt das Sprichwort „das Auge isst mit“. Genau hier kommt auch das Anrichten der Speisen ins Spiel. Oftmals wird das Essen ziemlich lieblos einfach auf den Teller geklatscht und gegessen.

Nimm dir die Zeit & sei es dir wert, deine Speisen ansprechend zu arrangieren und anzurichten: verwende ruhig die „schöneren“ Teller oder auch Kräuter zum Dekorieren. Bereits die Vorfreude auf eine Speise kann deine Sättigung beeinflussen!

Teller, Gabel und Essen

4. Essen als Trost oder Ablenkung

Essen ist Emotion! Und jede Person geht grundsätzlich anders mit der Tatsache des neuerlichen Lockdowns sowie den damit verbundenen Maßnahmen und Vorgaben um. Und hier können Emotionen wie Langeweile, Wut, Ärger, Verzweiflung oder auch Einsamkeit im Laufe der nächsten 4 Wochen zum Vorschein kommen. Oftmals wird Essen dann herangezogen um sich von diesen Gefühlen abzulenken, sich zu trösten oder zu belohnen. Hier ist es ratsam, auch diesen Gefühlen Raum zu geben und sich damit auseinanderzusetzen. Spür einmal hin, wo dieses Gefühl herkommt und welches Bedürfnis dahinter steckt.

Womöglich würde es dir mehr helfen, ein Telefonat mit einem lieben, verständnisvollen Menschen zu führen, als sich dem Inhalt des Kühlschranks oder Naschkästchens zu widmen.

Kind mit Schokoladeneis

5. Gönn dir Kochpausen

Durch die Schließung der Gastronomie bist du womöglich gezwungen mehr denn je zu kochen. Daher möchte ich dich hier an 2 Dinge erinnern:

Es ist vollkommen in Ordnung, wenn du mal keine Lust zum Kochen hast und dir dadurch lieber was von deinem Lieblingsrestaurant bestellst (sofern es in den nächsten Wochen einen Lieferservice anbietet).

du musst nicht jede Mahlzeit frisch kochen! Greife gern mal auf Rest vom Vortag zurück und auf mögliche Vorräte, die du eingefroren hast.

Tisch voller Essen & Getränke

Wie du bemerkst, geht es nicht darum, alles perfekt zu machen.

Sei gut zu dir und deinem Körper.

Nähre ihn vielfältig mit bunten Lebensmitteln, achte auf dein Essverhalten und vor allem tu dir was Gutes!

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