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Ankick – raus aus dem Ernährungsdschungel

Was haben ein ÖFB-Fußballmatch & Ernährung gemeinsam?

Immer wieder schaue ich mir ein Fußballmatch der österreichischen Nationalmannschaften an. Aktuell liegen wir da auf Rang 27 von 211 Ländern bei den Männern und auf Platz 21 von 161 Ländern bei den Frauen (Stand Oktober 2019). Wobei sich für mich ja manchmal die Berichterstattung am Tag danach oft viel interessanter darstellt, als das eigentliche Match.

Ernährung ist wie Fußball: jeder hat dazu einen Tipp...

Warum? Weil sich hier, vor allem nach einem Match des Herren ÖFB-Teams, dann 8 Millionen Teamchefs plötzlich zu Wort melden und jeder eine Meinung zu dem Spiel, dem Ergebnis, den Spielern, dem Trainer, den Fouls, dem Schiedsrichterteam und so weiter hat.

So ähnlich fühle ich mich, wenn ich eine Zeitung oder ein Magazin aufschlage, Beiträge im Radio höre oder im TV schaue, den Internetbrowser öffne oder durch Instagram, Facebook und Co. scrolle: zum Thema Ernährung existieren unzählige Meinungen, Empfehlungen, Tipps und Tricks von – oftmals selbst ernannten – ExpertInnen.

Wer sich freiwillig oder auch unfreiwillig mit dem Thema Ernährung auseinandersetzt, findet sich häufig in einem Dschungel an Informationen, Ratschlägen und Verboten wieder. Daher ist es unumgänglich all diese Informationen auch kritisch zu betrachten, zu hinterfragen wer hinter so manchen Artikeln, Postings oder Studien steht und von wem diese in Auftrag gegeben wurden.

Gerade wenn du dich entscheidest, an deinem Ernährungs- oder Lebensstil allgemein etwas verändern zu wollen, ist es in den letzten Jahren immer wichtiger geworden, die Flut an Information gesondert zu betrachten und auf das Wissen von fundiert ausgebildeten ExpertInnen zu setzen.

Gesetzlicher Background

Ernährung: Dschungel an Informationen, Ratschlägen und Verboten gemeinsamAn dieser Stelle sei auch erwähnt, dass DiätologInnen die einzige Berufsgruppe im Bereich der Ernährungsberatung sind, die neben ÄrztInnen und auf ärztliche Anordnung kranke und krankheitsverdächtige Menschen (z.B. bei Diabetes, Krebs, Adipositas u.a. Krankheiten) ernährungstherapeutisch beraten und behandeln darf.

Gesunde Personen und Personengruppen dürfen sowohl von DiätologInnen als auch von ErnährungswissenschafterInnen im Sinne einer individuellen Gesundheitsförderung und Prävention beraten werden.

Ebenso sind DiätologInnen als gesetzlich geregelter Gesundheitsberuf die einzige Berufsgruppe im Bereich der Ernährungs-Beratung und -Therapie, die aufgrund von Ausbildung und Kompetenz in das öffentliche Gesundheitsberufe-Register – welches seit Juli 2018 existiert – eingetragen ist. Denn nur wer die entsprechende Qualifikation hat, wird in das Gesundheitsberufe-Register aufgenommen

Durch mein Diätologie-Studium sowie meine bisherige Zusammenarbeit mit KlientInnen und PatientInnen bin ich zu dem Schluss gekommen – es gibt nicht „die eine Ernährungsform“ für rund 8 Mio. ÖsterreicherInnen oder 7,75 Billionen Menschen auf diesem Planeten.

Abgesehen davon, dass wir uns alle auf Grund von Geschlecht und Alter unterscheiden, sitzen wir auch durch unseren Körper, Alltag, Stoffwechsel, Geschmäcker, Vorlieben und Lebensmittelangebot sowie Esskulturen nicht alle im selben Boot.

Ernährung ist individuell

Jede/r von uns ist für sich individuell und einzigartig, mit eigenen Bedürfnissen, Voraussetzungen und Erfahrungen – und genau das darf sich auch in unserer Ernährung widerspiegeln.

Ernährung ist ein individuelles, oft sehr persönliches Thema, welches von Genuss geprägt sein soll, Spaß machen darf und im Großen und Ganzen eine ausgewogene Balance darstellen soll.

Natürlich gibt es Empfehlungen, Tipps und Tricks, die für eine genussvolle Ernährung essentiell sind, jedoch sind diese eben als Empfehlungen anzusehen und nicht als strenge Gebote oder sogar Verbote, die um jeden Preis befolgt werden müssen. (Vorausgesetzt man ist gesund und leidet nicht an Allergien, Lebensmittelunverträglichkeiten oder anderen Symptomen oder Krankheiten!)

Dies ist der Schlüssel zu einem entspannten Umgang mit dem Thema Ernährung: Individualität, Ausgewogenheit & mit Genuss!

Denn wie hat Sokrates schon gesagt: „Wir leben nicht um zu essen, wir essen um zu leben!“

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