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Lockdown-Routinen

Abgesehen von der Tatsache, dass wir Lockdown 2.0 sind, ist der November an sich schon ein Monat, der auf die Stimmung drücken kann.

Denk nur mal an einen typischen Herbsttag: Nieselregen, grau in grau, kühle Temperaturen, nass und feucht draußen.  Da ist es leicht möglich, dass deine Stimmung kippt, deine Laune sinkt, negatives überwiegt und du dich somit niedergeschlagen fühlst.

Routinen geben dir Halt

Nütze doch die nächsten 4 Wochen des Lockdowns bzw. Novembers um dir neue Routinen anzugewöhnen.  Diese können dir Halt geben und deinen Tag gewissermaßen Struktur geben. Gerade in Zeiten, wo sich das Außen ändert, ist es umso wichtiger gestärkt im Innen zu sein.

Das Außen verändert sich derzeit nicht nur auf Grund der Wetterlage sondern eben auch durch die diversen aktuellen Corona-Maßnahmen, die zu Einschränkungen in deinem gewohnten Alltag führen können.

Deshalb will ich dir einige Ideen geben, wie du durch Routinen deine Gemütslage beeinflussen kannst.

Welche Routinen können nun also behilflich sein?

Sieh das Positive an der Situation

Puh, jetzt denkst du dir bestimmt, was soll an den ganzen Maßnahmen, Verordnungen und Einschränkungen denn bitte positiv sein. Und ja, ich bin ganz bei dir, so habe ich kurz nach der Pressekonferenz am 31.10. ebenfalls reagiert.

Jedoch kannst du dieser möglichen Schockstarre oder Angst aktiv entgegenwirken. Denk dran, du hast eine ähnliche Situation bereits dieses Jahr einmal erlebt und damals war es komplett neu für uns alle.

Frag dich also mal, wie du die nächsten 4 Wochen positiv für dich gestalten könntest:

  • Hast du mehr Zeit für deine Kinder, deine/n PartnerIn oder Familie?
  • Hast du mehr Zeit für dich?
  • Kannst du Projekte in deinen vier Wänden abschließen oder überhaupt starten, die du bisher vor dir hergeschoben hast?
  • Welche Routinen hast du schon im Frühjahr gelebt, die dir jetzt auch wieder gut tun könnten?

    Buch mit Kakao & Süßem

Dankbarkeitstraining

Ja, Dankbarkeit ist auch so ein Modewort geworden. Ich kann es dir jedoch nur von Herzen empfehlen es in deinen Wortschatz aufzunehmen. Mehr sogar, ich lade dich ein, es täglich zu praktizieren.

Nimm dir ein kleines Buch oder einen Block her und schreib dir jeden Morgen gleich nach dem Aufstehen mindestens 3 Dinge auf, die du am Vortag erlebt hast und für die du dankbar bist.

Vielleicht bist du dankbar, dass du ausschlafen konntest, weil du nicht ins Büro pendeln musst. Oder du hast einen Spaziergang gemacht. Oder du hattest einen gemütlichen Abend mit einem guten Buch, das du schon lange lesen wolltest.

Nimm auch mal bewusst die Dinge wahr, die für dich bereits selbstverständlich sind: ein Dach über dem Kopf, dein Bett, ein voller Kleiderschrank, dein Handy, deine Familie, etc.

Was immer es ist, schreib es auf.

Am Anfang kann es vielleicht schwer sein, 3 Dinge zu finden, jedoch wirst du selbst schnell bemerken, wie es dir von Tag zu Tag immer leichter fallen wird. Denn Dankbarkeit kann man trainieren!

Ein zusätzlicher Pluspunkt dieser Übung ist die Tatsache, dass du dich gleich morgens mit schönen, positiven Erinnerungen und somit auch Gefühlen beschäftigst, anstatt dich womöglich zu ärgern, was am heutigen Tag noch alles auf dich zukommt.

Und noch ein Pluspunkt: du kannst dich nicht ärgern und gleichzeitig dankbar sein!

Tagebuch mit Pflanze & Stift

Geh raus in die Natur

Viel mehr denn je benötigen wir heutzutage die Verbindung zur Natur. Unser moderner Alltag führt dazu, dass wir 93 % unseres täglichen Lebens Indoor verbringen! Das ist sehr viel Zeit, die wir da in geschlossenen Räumen sind.

Deshalb ist es wichtiger denn ja, mindestens einmal täglich raus an die frische Luft und in die Natur zu gehen. Diese aktive Zeit wirkt sich wie folgt auf dich & deinen Körper aus:

  • Deine Laune verbessert sich
  • dein Stresslevel wird reduziert
  • deine Gehirnleistung wird gesteigert

Anregungen und Ideen, wie du dich für Bewegung im Winter motivieren kannst findest du hier.

Genussmoment - Spaziergang im Wald

Reden – Reden – Reden

Die sozialen Kontakte sollen reduziert werden, damit sind jedoch eher persönliche Treffen gemeint. Der eigentliche Kontakt zu deinen Liebsten und Mitmenschen soll dadurch nicht eingeschränkt werden.

Im Gegenteil – gerade jetzt kannst du die Zeit nutzen um endlich mal wieder diese eine Freundin oder alte Schul-/Studienkollegin zu kontaktieren, von der du schon so lange nichts mehr gehört hast.

Oder vielleicht weißt du von einer Person in deinem Freundes-/Bekanntenkreis, die allein zu Hause sitzt und gerade eine schwierige Zeit durchmacht. Auch diese freuen sich über einen Anruf oder eine Nachricht mit der simplen Frage „wie geht es dir?“.

Natürlich kannst und sollst du diese Kontakte auch dafür nutzen, um darüber zu sprechen, wie es dir selbst geht!

Reden ist eines der Dinge, die dir das Gefühl der Verbundenheit geben können.

Probiere es doch einmal aus und überrasche eine dir nahestehende Person mit einer liebevollen Geste, die so simpel sein kann, wie ein Anruf oder eine (Sprach-)Nachricht.

Und, vergiss nicht dabei zu lächeln, denn dein „virtuelles“ Gegenüber spürt das sehr wohl!

Frauenhand mit Handy

Übung macht den Meister!

Du kennst dieses Sprichwort bestimmt: „Übung macht den Meister“! Genau so ist es. Du darfst deine neuen Routinen täglich üben, immer wieder und wieder, Tag für Tag. Denn genau dadurch werden sie zu Gewohnheiten und in deinem Gehirn als solche abgespeichert.

Ähnlich wie das Zähneputzen oder die tägliche Dusche. Das ist auch irgendwann zu einer Gewohnheit geworden, die du nicht mehr hinterfragst!

Eine Aktivität oder eben Routine wird dann zur Gewohnheit, wenn du sie mindestens 21 aufeinanderfolgende Tage wiederholst. Besser sind jedoch 30 Tage, sicher ist sicher! Und somit eignen sich also die nächsten 4 Wochen perfekt dafür, die eine oder andere Routine in denen Alltag aufzunehmen und sie zu einer Gewohnheit werden zu lassen!

Waschbecken mit Spiegel & Seifen

Zu guter Letzt möchte ich dir noch einen Gedanken hier lassen:

Das Jahr 2020 ist voller Herausforderungen, Veränderungen und neuen Aufgaben für uns alle. Daher sei gut zu dir. Lass es auch mal zu, wenn es dir nicht gut geht. Auch das ist vollkommen okay und darf so sein. Du darfst von der aktuellen Situation auch mal überfordert sein, dich traurig oder wütend fühlen.

Vergiss nicht: Humor hilft immer – lächle jeden Tag! Wenn man lacht, kann man nicht gleichzeitig Angst haben vor der Zukunft!

Denk jedoch immer daran: du bist nicht allein – wir schaffen das gemeinsam!

Bild im Herbstwald mit Spruch

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