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Vielfalt an Kürbissen: in der Küche hat der Kürbis im Herbst einen fixen PlatzWusstest du, dass der Kürbis von Christopher Kolumbus nach Europa gebracht wurde und bis ins 20. Jahrhundert vor allem als Viehfutter eingesetzt wurde?

Wenn du schon einmal im Spätsommer oder Herbstanfang an einem Kürbisfeld vorbeigekommen bist, konntest du bestimmt dessen schönen Anblick im Herbstlicht mit den vielen orangen Früchten genießen. Oftmals wirkt es so, als wären diese einfach vergessen worden, wie sie so am Boden herumliegen.

Kürbis in unserer Küche

Heute ist er aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken und wird sogar als „Superfood“ gehandelt. Kein Wunder, steckt er doch voller Vitamine, Mineralstoffen und Ballaststoffen. In der Naturheilkunde werden den Kernen sogar heilende Kräfte zugesprochen.

In der österreichischen Küche hat der Kürbis im Herbst einen fixen Platz auf der Speisekarte eingenommen. Botanisch gesehen wird der Kürbis in die Familie der Beeren eingeordnet, ebenso wie Gurke, Zucchini oder Paradeiser. Von dieser gesunden Beere gibt es bereits mehr als 100 verschiedene Sorten, die sich in Farbe und Form stark unterscheiden. Die Namensgebung erstreckt sich von A wie Ambercup bis Z wie Zenith. Die Hauptanbaugebiete sind Süd- und Mittelamerika, Australien, Japan, Spanien, Italien, Ungarn und Rumänien.

Nicht alle sind zum Verzehr geeignet, jedoch beliebt als Zier- oder Halloweenkürbisse, die besonders jetzt im Oktober als Dekoration in und vor den Häusern zu finden sind.

Die bekanntesten Speisekürbisse sind wohl der Hokkaido-, Butternuss-, Muskat- oder Spaghetti-Kürbis. Mit ihren unterschiedlichen Geschmacksnoten sind sie entsprechend vielseitig einsetzbar und können für die verschiedensten Gerichte verarbeitet werden, wie zum Beispiel als Kürbisrisotto, Kürbissuppe, Kürbischutney, Kürbismuffins oder in einer Kürbis-Apfel-Marmelade.

Was ist drin – wofür ist es gut?

Auch seine Inhaltsstoffe können sich sehen lassen, dient er doch auch als Depot für viele Nährstoffe. So sind zum Beispiel größere Mengen an ß-Karotin enthalten, welche dem Fruchtfleisch seine gelborange Farbe verleihen.

ß-Karotin in größeren Mengen enthalten; Vorstufe vom Vitamin A → schärft unseren Weitblick
Vitamin E schützt vor freien Radikalen
Kalium hoher Gehalt; wirkt harntreibend und fördert die Ausscheidung von Giftstoffen
Zink Lebensnotwendig für zahlreiche Enzyme

Die Kürbiskerne sind reich an Vitaminen und wichtigen Aminosäuren sowie Eisen, Kalzium, Magnesium, Fluor, Kalium, Kupfer, Zink, Selen, Phosphor und Mangan. So beugt Selen Arteriosklerose vor, reguliert den Blutdruck, aktiviert dein Immunsystem und hemmt Entzündungen.

Kürbiskernöl ist eine steirische Spezialität, das über die Grenzen von Österreich hinaus bekannt istKürbiskernöl – das schwarze Gold

Nicht zu vergessen ist das Kürbiskernöl, eine steirische Spezialität das über die Grenzen von Österreich hinaus bekannt ist. Gewonnen aus den hochwertigen Samen, verleiht es mit seinem nussigen Aromen nicht nur Salaten einen feinen Geschmack.

Hast du Kürbiskernöl zum Beispiel schon einmal in Kombination mit Vanilleeis probiert oder über deine Eierspeise gegeben? Durch seine spezielle Farbe ist es auch eine großartige Zutat in einem herzhaften Kürbiskernaufstrich, der bei jeder Party als Snack durch seine kräftige grüne Farbe ein Hingucker ist.

Verglichen zum kalorienarmen Fruchtfleisch sind die Kürbiskerne kalorien- sowie fettreicher, jedoch versorgt es deinen Körper mit hochwertigen ungesättigten Fettsäuren, die für eine ausgewogene Ernährung wertvoll sind.

Zusätzlich enthält das Kürbiskernöl ß-Sitosterine, welche zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen. Diese treten im menschlichen Körper mit ihrem tierischen Verwandten, dem Cholesterin, in Konkurrenz und verhindern, dass dieses vom Darm vollständig in unseren Organismus gelangen kann – so können sie zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen.

Hast du nun Lust bekommen, den farbenfrohen Sattmacher in den nächsten Tagen in deinen Speiseplan zu integrieren? Dann versuch doch dieses Rezept für einen grünen Streichgenuss:

Kürbiskernaufstrich

(4 Portionen)

250 g TopfenKürbiskernaufstrich von Katharina Kühtreiber

50 g Joghurt natur

50 g Kürbiskerne (ganz oder gehackt)

2 EL steirisches Kürbiskernöl

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Ganze Kürbiskerne frisch mahlen/hacken und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und glatt rühren.

Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.

Guten Appetit!

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